Echte Projekte statt Wunschzettel: 150 Jugendliche planen ihre Region

Am 1. Juni haben sich rund 150 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Simmern, des Herzog-Johann-Gymnasiums Simmern und der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus in der Hunsrückhalle getroffen. Gemeinsam mit dem Jugendparlament Simmern-Rheinböllen haben wir im Rahmen von "Jugend im Hunsrück" einen großen Workshop veranstaltet, bei dem es um konkrete Ideen für Freizeit- und Aufenthaltsmöglichkeiten ging.

Eigene Ideen ausarbeiten 

Uns war wichtig, dass wir an diesem Tag keine Vorträge halten oder fertige Pläne verteilen. Die Jugendlichen sollten selbst aktiv werden. Es war toll zu sehen, wie gut die Stimmung an den Tischen war und wie konzentriert alle mitgearbeitet haben. Anstatt nur aufzuschreiben, was im Hunsrück fehlt, haben die Gruppen aus ersten Gedanken auf Post-its im Laufe des Vormittags durchdachte und umsetzbare Projekte gemacht.

Großes Dankeschön an die Moderationsteams 

Dass so gut zusammengearbeitet wurde, lag vor allem an der Betreuung an den Tischen. Die Arbeitsgruppen wurden nicht von Erwachsenen geleitet, sondern von Jugendlichen aus dem gastgebenden Jugendparlament Simmern-Rheinböllen, dem Jugendrat Boppard und von Project Teach Social Action.

Ein riesiges Dankeschön an euch! Ihr habt die Gruppen richtig gut durch den Tag geführt, immer auf Augenhöhe geholfen und dafür gesorgt, dass alle fair zu Wort kamen. Ohne euren Einsatz und die gemeinsame Vorbereitung mit dem Jugendparlament Simmern-Rheinböllen wäre dieser Tag nicht so gut gelaufen.

Wie es jetzt weitergeht 

Die erarbeiteten Konzepte verschwinden jetzt nicht einfach in einer Schublade. Wir haben echte Ergebnisse auf dem Papier. Mit diesen Grundlagen gehen wir nun direkt zu den Bürgermeistern und den Verwaltungen in der Region, um zu besprechen, wie wir die Ideen Wirklichkeit werden lassen können.


Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt in den kommenden Tagen. Dazu aber dann mehr im Folgepost.