Jugend im Hunsrück goes Berlin: aula Workshop und Community Day


Vom 14. bis 16. Mai reiste "Jugend im Hunsrück" nach Berlin, um mit dem aula-Team über die Implementierung ihrer Partizipationssoftware im außerschulischen Bereich zu sprechen und sich beim aula Community Day mit weiteren Engagierten zu vernetzen.

Tag 1: Anreise mit der Deutschen Bahn

Wie zu erwarten, begann die Reise chaotisch. Nach unvorhergesehenen Verzögerungen bei der Deutschen Bahn erreichte ich schließlich doch mein Ziel in Berlin.

Tag 2: Austausch mit aula und Blick in die Zukunft im Futurium

Am Morgen traf ich Lisa und Michel vom aula-Team in ihren Büros in Berlin Mitte. Wir tauschten uns intensiv über "Jugend im Hunsrück" aus und erörterten die Möglichkeiten, aula als Partizipationswerkzeug im außerschulischen Bereich einzusetzen. Die gute Nachricht zuerst: Beide sehen einen großen Wert in unserem Projekt und betrachten unser Engagement, insbesondere in und für ländliche Gegenden, als wichtig und richtig.

Weniger erfreulich war die Erkenntnis, dass aula unsere spezifischen Wünsche für eine maßgeschneiderte Software-Anpassung, die auf die Gegebenheiten im Hunsrück und den außerschulischen Bereich zugeschnitten wäre, derzeit nicht erfüllen kann. Viele der von uns benötigten Funktionen sind zwar für die kommenden Jahre angedacht, können aber mangels Mitteln und Ressourcen aktuell nicht umgesetzt werden. Zudem passen einige unserer Anforderungen nicht zur strategischen Ausrichtung von aula selbst.

Am Abend bot das Futurium einen inspirierenden Kontrast. Die Dauerausstellung und das Lab luden unter dem Motto "Wie wollen wir leben?" zum Nachdenken und Mitmachen ein. In den Schwerpunkten Mensch, Natur und Technik wurden unterschiedlichste Themen beleuchtet – von gesellschaftlicher Entwicklung über Stadtbau der Zukunft bis hin zu KI und Robotik. Eine wirklich außergewöhnliche Ausstellung, die wie geschaffen für die großen Fragen der jungen Generation ist.

Tag 3: aula Community Day und Heimreise

Der aula Community Day, das jährliche Netzwerktreffen der aula-Botschafter*innen und des aula-Teams, fand im Amplifier Berlin, einem ehemaligen AEG-Werk, statt. Der Vormittag war gefüllt mit kleineren und größeren Workshops zur Partizipation in Schulen und dem aula-Ansatz. Es gab viel Gelegenheit, die anderen Botschafter*innen kennenzulernen. Ein kleiner "Funfact": Rund ein Drittel der Teilnehmenden kam aus Rheinland-Pfalz, einige sogar aus denselben Landkreisen, ohne sich vorher gekannt zu haben.

Am Abend fand eine spannende Podiumsdiskussion mit engagierten Persönlichkeiten aus dem aula-Umfeld statt. Moderiert von aula-Gründungsmitglied Marina Weisband, sprachen die Teilnehmenden offen über die Schwachstellen der deutschen Bildungslandschaft, zeigten aber auch Lösungsansätze auf und präsentierten Best-Practice-Beispiele aus der Praxis.

Die Rückfahrt über Nacht war entspannt. Dank des Ausweichens auf den Airport-Shuttle ab Frankfurt HBF verkürzte sich die Heimreise sogar.


Alles in allem habe ich viele Eindrücke und Inspiration für die Weiterentwicklung von "Jugend im Hunsrück" aus Berlin mitgebracht. Die Stadt ist tatsächlich immer eine Reise wert. 

Viele Grüße 
Tim 

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